Warum werden so viele Menschen zu Flüchtenden? Zusammen mit dem legendären deutschen TV Reporter Ulrich Tilgner untersuche ich die langfristigen Auswirkungen westlicher Einmischung in Ländern, in denen der Krieg niemals endet.
Synopsis
The Roots of Madness begleitet den Filmemacher Edgar Hagen und den erfahrenen TV Reporter Ulrich Tilgner auf einer Reise durch Afghanistan, Irak, Syrien und Niger, um aufzudecken, wie westliche Kriege die heutige Flüchtlingskrise und den zunehmenden Extremismus angeheizt haben. Indem der Film sich mit den Ursachen der Vertreibung auseinandersetzt, fordert er die Zuschauer auf, sich mit der Rolle des Westens in dem Chaos auseinanderzusetzen, das seine eigenen Demokratien spaltet.
Statement des Regisseurs
Der Release von THE ROOTS OF MADNESS erfolgt in einer Zeit, da das Wertesystem westlicher Demokratien massiv unter Druck steht: Migranten und Flüchtende sind für viele im Westen die Ursache für einen gefährlichen gesellschaftlichen Spaltungsprozess. Ich bin fest davon überzeugt, dass der wachsende Rassismus und politische Extremismus in unseren Ländern nur überwunden werden kann, wenn wir verstehen, wer diese Menschen sind. Deshalb wollte ich mir ein klares Bild von der anhaltenden humanitären Katastrophe vor den europäischen Grenz-Bollwerken und in den Konfliktgebieten machen: Warum flüchten die Menschen? Warum bleiben sie? Im Film konfrontiere ich diese Stimmen mit den westlichen politischen Entscheidungen und Wertvorstellungen.
Der Film geht an die Ursprünge von Flucht und Vertreibung und konfrontiert mit der schockierenden Wahrheit, wie tief wir selbst an der Entstehung der Konflikte beteiligt sind. Er beschreibt die repetitiven Muster von Konflikten und Gewaltspiralen, die Millionen von Menschen in die Flucht treiben. Die Erkenntnis und Akzeptanz, dass die westliche Welt tief in diesen Wahnsinn involviert ist, könnte die transformative Kraft für neue Chancen und Lösungsansätze in dieser schwierigen Krise sein. Mein tiefster Wunsch ist es, dass THE ROOTS OF MADNESS ein Beitrag zu einem Dialog sein kann, der für eine bessere Zukunft inspiriert.
EDGAR HAGEN
Über den Film
Drehorte
Schweiz: Schaffhausen, Basel
Afghanistan: Djalalabad, Kabul
Irak: Sinjar Mountains / Baghdad / Sadr City / Fallujah / Abu Ghraib
Syrien: Raqqa / Al Hasaka / Gefangenenlager Al Hol / Kobane
Niger: Agadez / Djalori / Boulongouyaskou / Bagara / Diffa
Griechenland: Polykastro
Serbien: Subotica / Horgos
Sprachen:
Englisch, Deutsch, Paschtu, Dari, Arabisch, Kurdisch, Kanuri, Französisch
Dokumentarfilm, Schweiz, 2026, 107 Minuten
DCI 4K Scope 2.39:1 / 5.1 surround Stereo